Vorausgegangen, aber nicht vergessen

In unserem Jubiläumsjahr gibt es viel zu feiern – gleichzeitig braucht auch das Innehalten und Gedenken an jene, die unseren Verein geprägt und groß gemacht haben, seinen Platz.

Am 2. November, zu Allerseelen, nutzten wir die Gelegenheit, am Wiener Zentralfriedhof jene zu besuchen, die uns besonders verbunden waren. Dafür besuchten wir unseren Ehrenobmann Christian Bruner an seinem Grab und gedachten unserem Ehrenmitglied Willi Fitzka an der Gedenkmauer für Menschen, die sich der Anatomie verschrieben haben.

Unsere – bei der Festmesse im Stephansdom neu geweihte – Jubiläumskerze leuchtete als Zeichen unserer Verbundenheit. Und wie es bei uns Tradition hat, stießen wir an beiden Orten mit einem Glas Wein auf unsere Verstorbenen an.

Auch wenn wir nicht alle unsere vorausgegangenen Freund:innen an diesem Tag besuchen konnten, bleibt ihr doch in unseren Gedanken und Herzen. Vielen Dank euch allen – ihr bleibt ein Teil von uns.

Obmann Lukas positioniert die Kerze am Familiengrab der Familie Bruner. Unser tiefgeschätzter Tubist und Ehrenobmann Christian ist 2023 verstorben – in unseren Geschichten und Gedanken bleibt er jedoch stets in unserer Mitte.
Christian war bekennender Weintrinker und -liebhaber. Deshalb war es für uns nur stimmig, an seinem Grab einen Moment innezuhalten – mit einem kleinen Achterl zu seiner Erinnerung.
Die Gedenkwand der Anatomie mit ihren Plaketten ist ein besonderer Ort, um jener Menschen zu gedenken, die sich Wissenschaft, Forschung und der Ausbildung angehender Ärzt:innen verschrieben haben. So auch unserem vor einigen Jahren verstorbenen Ehrenmitglied Willi Fitzka.
Sogar die Sonne lachte an diesem Allerseelentag für unsere verstorbenen Freunde und Wegbegleiter. Wir spielten für sie „Ade, auf Wiedersehen“ und das „Trauerlied Nr. 6“, „Der müde Wanderer“ und „Ruhe sanft“.

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